Parkour ist, einfach gesagt, ein Straßensport, bei dem du schnell und flüssig Hindernisse in städtischen Umgebungen überwindest, wie Wände, Zäune oder Bänke. Es ist eine Art Kunst der Bewegung, bei der du deinen Körper nutzt, um dich durch die Stadt zu bewegen, wie die Helden aus Spionagefilmen. Eine Person, die Parkour praktiziert, wird als Traceur bezeichnet.
Die Geschichte des Parkours beginnt in Frankreich in den 1980er Jahren. Sein Gründer gilt als David Belle, der von den militärischen Trainings seines Vaters und akrobatischen Bewegungen inspiriert wurde. Zunächst diente es dem Training und Überleben, entwickelte sich aber bald zu einer ganzen Kultur. Heute ist Parkour eine internationale Bewegung, die Menschen aus verschiedenen Ländern vereint.
Wenn man Traceure beobachtet, kann es wie Zirkusaufführungen auf der Straße aussehen. Aber für sie ist es mehr — eine Möglichkeit, sich auszudrücken und die eigenen Fähigkeiten zu testen. Der Weg, den schnellsten und effektivsten Pfad durch das Labyrinth der Stadt zu finden, indem man nur den eigenen Körper nutzt - das ist Parkour.