„Iskander“ ist ein russisches operativ-taktisches Raketenkomplex, der zur Zerstörung wichtiger Ziele auf kurzen Distanzen (bis zu 500 km) bestimmt ist. Der Komplex wird von der Armee der Russischen Föderation eingesetzt und spielt eine wichtige Rolle in der modernen russischen Militärdoktrin.
Hauptmerkmale:
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Vollständiger Name: 9K720 „Iskander“ (nach NATO-Kodifizierung — SS-26 Stone);
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Raketenart:
Ballistische Raketen (zum Beispiel 9M723) — haben hohe Genauigkeit und komplexe Trajektorien zur Vermeidung von ABM;
Gleitende Raketen (zum Beispiel P-500/9M728 oder 9M729) — ähnlich wie die „Kalibr“-Raketen;
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Reichweite: offiziell bis zu 500 km, obwohl einige Experten schätzen, dass es mehr ist;
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Sprengkopf: kann konventionell (Spreng-, Cluster-, durchdringend) oder nuklear sein;
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Mobilität: Raketen werden von einer mobilen Plattform gestartet, die schnelle Bereitstellung und Manövrierfähigkeit gewährleistet;
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Fähigkeit, ABM-Systeme zu umgehen: komplexe Trajektorie, Manöver während des Fluges, Einsatz von elektronischen Kampffähigkeiten.
Einsatz im Krieg: Russland setzt „Iskander“ aktiv im Krieg gegen die Ukraine ein — für Angriffe auf militärische Objekte, Lagerhäuser, Infrastruktur und sogar zivile Ziele. Diese Raketen sind schwer abzufangen aufgrund ihrer Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit.
„Iskander“ ist eines der Instrumente der Einschüchterung und der Durchführung strategischer Angriffe, mit denen Russland versucht, seine militärisch-politischen Ziele zu erreichen.