Was ist eine Diskette? Stell dir eine quadratische Scheibe aus Kunststoff vor, die einst eine echte Revolution in der Welt der Informationsspeicherung war. Eine Diskette ist so etwas wie ein "Opa-USB-Stick", obwohl sie nur den Inhalt einer kleinen Buchdatei speichern konnte. Sie wurde in den 1970er bis 1990er Jahren populär. Dank Disketten konnten Daten von einem Computer auf einen anderen übertragen werden, wenn auch mit erheblichen Einschränkungen.
Eine Diskette ist also ein tragbares Speichermedium, das zur Speicherung und Übertragung von Daten in Computern verwendet wurde, bevor es CDs, USB-Sticks und Cloud-Dienste gab. Kapazität: von 360 KB bis 1,44 MB (seltener bis 2,88 MB)
Die Geschichte der Disketten begann mit 8-Zoll-Giganten, die groß und unhandlich waren. Dann kamen die kompakteren 5,25-Zoll-Disketten, die allmählich zum Standard wurden. Aber der echte Hit waren die 3,5-Zoll-Disketten: sie waren kleiner, robuster und handlicher. Das war ein echter Durchbruch, denn eine Diskette ist nicht nur ein quadratisches Stück Kunststoff, sondern eine ganze Ära in der Computerhistorie. Zum Beispiel bräuchte man heute über 200 Disketten, um einen Film herunterzuladen!
Obwohl Disketten heute fast verschwunden sind, legten sie die Grundlage für die Schaffung moderner Speichermedien wie USB-Sticks oder Festplatten. Sie können mit Musikkassetten verglichen werden – obwohl sie längst der Vergangenheit angehören, kann man ihre Rolle in der Entwicklung der Technologie nicht unterschätzen.
Das Symbol 💾 für das Speichern zeigt in vielen Programmen immer noch eine Diskette – als Symbol für "speichern", auch wenn die meisten nie eine echte Diskette gesehen haben.