PMCs sind Private Militärunternehmen. Dies ist eine Organisation, die militärische oder Sicherheitsdienstleistungen auf kommerzieller Basis anbietet. Mit anderen Worten, es sind Söldner, die gegen Geld arbeiten — nicht im Rahmen einer offiziellen Armee, aber sie können an Kampfhandlungen, dem Schutz von Objekten, der Ausbildung von Truppen usw. teilnehmen.
Der rechtliche Status von PMCs in der Ukraine und weltweit ist unterschiedlich, und so sieht er aus:
- In der Ukraine Private Militärunternehmen sind offiziell verboten.
Artikel 248 des Strafgesetzbuches der Ukraine verbietet Söldnertum, d.h. die Teilnahme von Bürgern an Kampfhandlungen im Interesse eines anderen Staates oder gegen Geld.
Es gibt jedoch in der Ukraine Sicherheitsfirmen, die Lizenzen für die Bereitstellung von physischer Sicherheit haben, aber sie dürfen keine schweren Waffen verwenden oder als bewaffnete Formationen agieren.
Weltweit ist die Situation unterschiedlich: Wo es erlaubt ist (teilweise reguliert):
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USA — PMCs agieren offiziell (zum Beispiel Blackwater, jetzt Academi), unterliegen jedoch strengen Regulierungen.
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Vereinigtes Königreich, Israel, Frankreich — es gibt PMCs, die im Rahmen des Gesetzes agieren, überwiegend als Sicherheits- oder Beratungsunternehmen.
Wo es verboten oder eingeschränkt ist:
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Russland — formal sind PMCs illegal, aber de facto nutzt der Staat sie (das bekannteste Beispiel ist die PMC „Wagner“).
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Deutschland, Italien — Söldnertum ist verboten, die Tätigkeit von PMCs ist eingeschränkt oder verboten.
Internationales Recht:
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Die Genfer Konventionen verbieten den Einsatz von Söldnern in Kriegen.
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Die UN hat ein internationales Übereinkommen gegen Söldner entwickelt, aber nicht alle Länder haben es ratifiziert.
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PMCs agieren oft in einer „grauen Zone“ — zwischen Legalität und privatem Interesse.