Fata Morgana ist eine optische Illusion, die in der Atmosphäre entsteht, wenn Lichtstrahlen durch Temperaturunterschiede in den Luftschichten verzerrt werden. Sie gehört zu den Arten von Mirage.
Richtige Betonung: Fáta Morgána.
- Die Betonung im Wort Fáta liegt auf der ersten Silbe.
- Die Betonung in Morgána liegt auf der zweiten Silbe.
Der Name stammt von der Fee Morgana (Fata Morgana) aus den Legenden über König Artus. Man glaubte, dass sie zauberhafte Visionen am Horizont erschuf – Schlösser, Inseln, Schiffe.
Fata Morgana entsteht, wenn:
- die untere Luftschicht wärmer ist und die obere kälter;
- das Licht von Objekten (zum Beispiel einem Boot oder dem Ufer) nach oben gebogen wird;
- es einer Person so erscheint, als würde ein Gegenstand in der Luft schweben, größer werden oder sich in etwas anderes verwandeln.
Beispiele:
- Ein Schiff am Horizont „schwebt in der Luft“
- Auf dem Meer scheint es, als wäre ein „Schloss“ oder eine „Stadt“ sichtbar
- Die Straße in der Ferne glitzert, als wäre sie mit Wasser bedeckt (einfache Mirage)
Wo man es sehen kann:
- über dem Meer, Ozean, Wüste;
- in kalten Orten (Arktis, Antarktis) und heißen (Wüsten);
- manchmal sogar auf der Straße im Sommer.
Der Ausdruck „Fata Morgana“ wird verwendet, wenn man etwas Attraktives, aber Täuschendes oder Unerreichbares beschreiben möchte, oder um die Unwirklichkeit oder Illusorität von etwas zu betonen. Zum Beispiel erzählt jemand von einem perfekten Plan, um über Nacht reich zu werden – das könnte ebenfalls als „Fata Morgana“ bezeichnet werden.