Der Halloween-Abend bedeutet nicht unbedingt die gleiche Art von Horror. In einigen Filmen entsteht Angst aus Misstrauen und geschlossenen Räumen, in anderen aus übernatürlicher Bedrohung, Monstern oder dem offenen Kampf ums Überleben. Genau dieser Unterschied hilft dabei, die Geschichte für die passende Stimmung auszuwählen.
Wenn man an Halloween gerne
Horrorfilme online schauen möchte, sollte man sich nicht nur an bekannten Titeln orientieren, sondern auch daran, was genau Angst machen soll: Ungewissheit, übernatürliche Bedrohung, Verfolgung oder der Kampf ums Überleben. So findet man leichter einen Film, der zur Atmosphäre des Abends passt.
Wenn Angst durch Menschen und das Unbegreifliche entsteht
„Der Heretiker“ beginnt fast alltäglich: Paxton und Barnes kommen ins Haus von Mr. Reed, um über den Glauben zu sprechen. Doch das gewöhnliche Gespräch verwandelt sich allmählich in eine psychologische Falle. Hier basiert die Angst auf dem Misstrauen gegenüber dem Gastgeber, dem geschlossenen Raum und dem Gefühl, dass jede weitere Entscheidung der Protagonistinnen nur die Möglichkeit einschränkt, zu entkommen.
In „Der Fluch“ entfaltet sich die Bedrohung anders. Nach dem Umzug der Perron-Familie in ein Haus in Rhode Island häufen sich seltsame Ereignisse, bis die Geschichte in eine offene dämonische Gefahr übergeht. Während „Der Heretiker“ durch menschliche Kontrolle und unbekannte Absichten drückt, nimmt „Der Fluch“ allmählich den Protagonisten die Möglichkeit, das Geschehen rational zu erklären.
Wenn die Bedrohung bereits nah ist und man sich nicht verstecken kann
„Es“ verlagert die Angst in die vertraute Stadt Derry, wo Kinder zu verschwinden beginnen. Die Teenager aus dem Versagerclub nehmen selbst die Ermittlungen auf und stoßen auf das Böse, das die Gestalt von Pennywise annimmt. Hier wirkt nicht nur das Monster selbst, sondern auch das Gefühl, dass die Gefahr in die gewohnte Umgebung eingebettet ist.
In „Alien“ wird der Raum noch bedrängender: Die Crew der „Nostromo“ ist zusammen mit einer unbekannten Lebensform auf dem Schiff eingeschlossen. „Die Rückkehr der lebenden Toten“ nutzt eine ähnliche Klaustrophobie bereits im städtischen Haus, wo das uralte Böse in das Leben der Familie eindringt. In beiden Fällen wechselt die Angst schnell von der Erwartung zum direkten Überlebenskampf.
Was hinter diesen Geschichten steckt
Die fünf Filme haben unterschiedliche Ursprünge: Einige stammen aus Büchern oder bekannten Horror-Serien, andere wurden als eigenständige Geschichten geschaffen. Das fügt dem Halloween-Auswahlprozess einen weiteren Kontext hinzu:
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„Es“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stephen King über die Stadt Derry und Pennywise;
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„Der Fluch“ ist inspiriert von dem Fall der Perron-Familie, mit der die paranormalen Forscher Ed und Lorraine Warren arbeiteten;
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„Alien“ von 1979 war der erste Film einer großen Science-Fiction-Horror-Franchise über Xenomorphen;
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„Die Rückkehr der lebenden Toten“ gehört zur Evil Dead-Reihe, die bereits Anfang der 1980er Jahre begann;
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„Der Heretiker“ ist eine eigenständige moderne Geschichte, die nicht mit der vorherigen Horror-Franchise verbunden ist.
In der Halloween-Nacht ist es nicht mehr so wichtig, zu welchem Typ Horror der Film gehört – wichtiger ist, welche Atmosphäre er hinterlässt. Der eine zwingt dazu, auf jedes Geräusch im dunklen Raum zu achten, der andere lässt einen bis zu den finalen Credits nicht entspannen.